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Grundsteinlegung |
Fast drei Jahre nach den
Anschlägen auf das World Trade Center wurde am
04. Juli 2004, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, auf dem
Gelände der zerstörten Türme in New York der Grundstein für den
Freedom Tower gelegt. Der erste Stein des Freedom Towers, ein 20
Tonnen schwerer Granitblock dessen Inschrift an die 2.749 Opfer
des Anschlags erinnert, wurde von New Yorks Gouverneur George
Pataki enthüllt.
An der Grundsteinlegung
nahmen 500 geladene Gäste teil, unter anderem auch
Familienangehörige einiger Opfer. Der Stein aus grauschwarzem,
mit Granat gesprenkeltem Granit, kostete 14.000 Dollar und
stammt aus den Adirondack Mountains. In Handarbeit wurde er
zurecht gemeißelt, graviert und poliert. Über dem Grundstein
soll bis 2009 ein Wolkenkratzer mit 70 Stockwerken entstehen. 60
davon für die Nutzung als Büroraum, alle weiteren für Geschäfte
und Restaurants.
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Grundsteinlegung |
Die Baukosten alleine für
den Freedom Tower werden auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt.
Dabei ist der Turm nur das Herzstück des von Daniel Libeskind
entworfenen Gebäude-Ensembles. Die Kosten für das gesamte
Projekt werden auf 12 Milliarden Dollar geschätzt. Dabei wird
Larry Silverstein, Pächter des Geländes, nach einer letzten
Gerichtsentscheidung nur 4,5 Milliarden Dollar als
Versicherungssumme für die eingestürzten Twin-Towers erhalten.
So gibt es bereits
Planungen die Gebäude um den Freedom Tower anfangs nur mit
wenigen Stockwerken zu bauen, und erst nach Gebrauch
aufzustocken. Und auch das letztendliche Aussehen des Freedom
Tower ist noch offen. Chefarchitekt David Childs hat bereits
einige neue Ideen für Daniel Liebeskinds Entwurf eingebracht. So
wollte er anstelle der „Himmelsgärten“ nun auf einem freien
Gelände in luftiger Höhe Windmühlen einplanen. Zumindest dieser
Vorschlag scheint vom Tisch, und es bleibt wohl bei der 83 Meter
hohen Turmspitze die an die Freiheitsstatue erinnern soll.
Aus
David Libeskinds ursprünglichen Entwurf mit seiner
"Lichtschnitte", dem 35 Meter hohen Wasserfall und dem "Park der
Helden" ist ohnehin kaum mehr etwas übrig. Stattdessen sieht die
Realität den allerersten, von den New Yorkern mehrheitlich
abgelehnten Entwürfen für Ground Zero immer ähnlicher.
